Sonntag, 21. Februar 2016

Entscheidungshilfe



Was ist zu tun, wenn man vor einer „schwierigen“ Entscheidung steht?




Man will ja nichts falsch machen.


Mir geht es auch oft so, wenn ich einen Text für einen Post verfasst habe und mich nicht entscheiden kann, diesen zu veröffentlichen. Ich möchte nicht zu voreilig sein und eventuell missverstanden werden und so darf der Text noch etwas ruhen.



Ich möchte nicht überheblich klingen, aber ich vergleiche meine Texte gerne mit Champagner, der von Zeit zu Zeit gedreht wird und weiterlagert, bis er die Reife hat um genossen zu werden.

Ich nehme die Texte hervor überarbeite sie und lasse sie wieder ruhen.

Mancher Text ruht auch nur über Nacht.



Genau diese eine Nacht kann entscheidend sein.

Wie oft hat man schon gehört: „Da möchte ich noch eine Nacht darüber schlafen?“ oder jemand der es gut mit einem meint und dich nicht zu einer voreiligen Entscheidung leiten möchte fordert gerne mal auf „Schlafen Sie lieber noch eine Nacht darüber und geben sie mir morgen die Entscheidung.“ 
Auch wenn man meint, die Antwort schon zu wissen. Was ist schon eine Nacht? Nimm das Angebot an. Es lohnt sich.


OK, wenn ich mir Schuhe kaufe, dann muss ich diese probieren und wenn sie mir gefallen und noch dazu bequem sind, dann schlafe ich nicht eine Nacht darüber, sondern schlage sofort zu. Denn sonst sind sie am Ende noch weg. Für dieses Risiko ist mir eine Nacht zu lange. ;-)


Doch wenn es sich um einen Vertrag handelt oder es um eine teure Anschaffung geht, wo man doch nochmal darüber nachdenken sollte, dann ist diese eine Nacht sehr wichtig.


Du kannst auch dein Orakel, die Kugel , das Pendel oder die Karten fragen.  





Doch was ist, wenn die Antwort nicht eindeutig ist?

Es gibt eine Methode, die mit Sicherheit funktioniert.
Diese Aussage „Ich schlaf noch mal eine Nacht darüber“ hat seine Bedeutung.
Es gibt eine Phase zwischen Wachzustand und Schlaf, die Einschlafphase. In dieser Zeit drängt sich das Unterbewusste immer mehr ins Bewusstsein. Wenn wir dies bemerken, träumen wir bereits. Bevor noch diese Traumphase eintrifft ist es wichtig an die Entscheidung die einem bevor steht zu denken, damit man bewusst dem Unterbewussten übermittelt was man von ihm wissen möchte. 
Je nach Entscheidungsgrundlage gibt es die verschiedensten Ansätze.

  • Man kann die Frage stellen und ein Ja oder Nein als Antwort erbitten. 
  • Oder man stellt sich vor wie man die Zukunft verbringen möchte ohne dabei an die Entscheidungsfrage zu denken.

Mit diesen Gedanken schläft man ein. 




Manche merken sich gut Träume und haben vielleicht darin die richtige Entscheidung gesehen.

Andere wissen plötzlich was zu tun ist.


Und wieder Andere sind genau so schlau wie am Vortag. 
Denken sie. Stimmt aber nicht. Die Entscheidung steht schon fest nur ist es noch im Unterbewussten und sie können es nicht hervorkramen.

Jetzt heißt es Ruhe bewahren und vertrauen.

Die richtige Antwort kann durch eine Situation plötzlich da sein. Sei es unter der Dusche, während des Frühstücks oder auf der Fahrt in die Arbeite oder … oder …. . Nur nicht darüber grübeln und den Tag einfach genießen. Spätestens wenn man sich wieder vor der Entscheidung befindet ist die Antwort da. Einfach ausspuken. Es ist die richtige Entscheidung, schließlich ist man mit diesen Gedanken ja eingeschlafen und hat das Unterbewusste für sich arbeiten lassen.

Das Unterbewusste weiß die richtige Antwort und die Stimme ist lediglich das Werkzeug um es auszusprechen, oder die Hand um die Unterschrift zu leisten.

Vertraue Deinem Selbst. Selbstvertrauen.


In diesem Sinne freut Euch auf Eure nächste Entscheidungsfindung. 
Jetzt wisst Ihr ja, wie es funktioniert. 
Viel Spaß

Eure
Edith



 P.S.: In diesem Fall habe ich den Text keine Nacht ruhen lassen. Da schon letzte Nacht die Entscheidung gefallen ist, diesen Beitrag zu schreiben, die Fotos dafür zu schießen und gleich zu veröffentlichen. :-)




Kommentare:

  1. Ist immer gut, erst nochmal darüber zu schlafen.

    Das mit den Texten nochmal durchgehen und umschreiben, zu drehen, damit er reift, daß kenn ich. Mein Buch hab ich oft durchgelesen, herumgedüftelt und darüber geschlafen und schließlich so wie es ist veröffentlicht!

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    1. Manche Texte sind bei mir schon ranzig. ;-). Die muss ich dann wieder frisch schreiben. Aber lieber so, als der Text wird zu schnell angeboten und dann ist er verdorben weil man vergessen hat ihn vorher noch zu testen.
      Grüße aus der Textküche. ;-D

      LG
      Edith

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