Dienstag, 5. November 2019

Wünsche dir lieber nichts.

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Waaaaaaas? Was ist das für eine Aussage? Und die von mir?!
Aber ja. Irgendwie stimmt es. Es gibt einen Grund, dass das Erfüllen der Wünsche bei einigen nicht klappt.

Beim Wünschen kann ein Gefühl aufkommen, dem dem Betteln gleichkommt. Und betteln ist ein Gefühl des Mangels und wir wissen, wenn man dieses Gefühl mit dem Wunsch mitliefert, dann geht der Schuss nach hinten los. Gefühle haben mehr Wert als Worte.

Ich erkläre es gerne so: Gott, das Universum, die Quelle, der Schöpfer, ….. wem auch immer du vor dir hast beim Wünschen ist doch für die ganze Welt da. Es ist schwer alle Sprachen der Welt zu verstehen, sowie man auch keinen Sarkasmus verstehen muss. Aber ein Gefühl ist überall gleich zu verstehen. Daher ist es wichtig auf sein Gefühl zu achten.

Doch was machen, wenn ich mir doch diese eine Sache – nehmen wir zum Bsp. Geld – so sehr wünsche. Ich habe kein Geld oder nur wenig. Warum soll ich daraus einen Hehl machen? Bzw. wie soll ich mein Gefühl plötzlich ändern. Das Mangelgefühl ist ja mal da, es macht mich traurig, weil ich zu wenig Geld habe.
„Ich wünsche mir Geld, denn ich habe keines“ Und schon ist das Gefühl dabei, dass man traurig ist weil kein Geld da ist. Die Quelle meint du wünscht dir noch weniger Geld, denn du hast das Gefühl der Traurigkeit geschickt. Und wie soll sie es schaffen, deinem Gefühl Folge zu leisten und dies mit Geld in Verbindung. Am besten sie nimmt dir noch etwas Geld weg und somit hat sie ihre Arbeit getan und du bist traurig und die Spirale dreht sich immer weiter nach unten.
Verstehst du?
 
Es gibt 2 Punkte, die du anwenden kannst, damit das richtige Gefühl beim Wunsch mitgeliefert wird.

Punkt 1:
Die Vorstellungskraft

Stelle dir vor, wie es ist, wenn du viel Geld hast. So nach dem Motto. Was wäre wenn? Sollte sich nun ein „Aber“ bei dir einstellen, dann sei dir Bewusst, dass diese Aussage dein Verstand macht, der mit Wünschen schon gar nichts am Hut hat, denn schließlich hatte er diese Erfahrungen noch nicht gemacht. Auch hat er nicht oft genug von außen (Fernseher, Radio, Gesellschaft, Schule, …) gesagt bekommen, dass es ganz normal ist, dass Wünsche in Erfüllung gehen. Also nochmal: Was wäre wenn? „Aber, ….“
Aus diesem und anderen Gründen, habe ich meinem Verstand einen Namen gegeben, denn dann redet es sich leichter mit ihm. Ich nenne ihn Georgi. Wenn ich was möchte und ein „Aber“ ploppt auf oder es kommen schlechte anstatt gute Gedanken, dann sage ich laut. (wenn nicht anders möglich, dann auch nur im Gedanken, aber das dann mit deutlichen Ausdruck) „Stopp. Georgi. Jetzt ist mal Sendepause. Du funkst eh überall rein. Jetzt lass mir meine Gedanken, sowie es für mich bestimmt ist.“ Und ich sage Euch, es hilft. Mein Verstand ist dann so perplex, dass er ruhe gibt und ich darf endlich visualisieren. „Was wäre wenn!“
Träume was das Zeug hält. Stelle dir alles in Echtzeit vor und greife nach den Dingen, die du dir mit Geld kaufen kannst. Fühle die Geldscheine wie du sie mit Freude ausgibst. Stelle dir vor, wie du im Geld badest und wie deine Geldbörse vor lauter Scheine nicht mehr gut schließt. Stelle die vor du machst deine Haustüre auf und es warte wieder ein Container voller Geld auf dich. Es möchte bei dir wohnen, denn es weiß, dass es von dir geliebt wird. Was auch immer du möchtest, stelle es dir bildhaft vor und freue Dich. Dann formuliere eine Satz wie in Punkt 2 beschrieben mit dem du deinen Wunsch losschickst.

Punkt 2:
Die Ausdrucksform

Die Inuit, ein Volk aus Alaska, kennen das Wort „Bitte“ nicht. Es ist in Ihrer Sprache nicht vorhanden. Dort wird nicht gebettelt. Dort wird von Haus aus gerne gegeben ohne gefragt zu werden. Und wenn man etwas bekommt, dann wird sehr wohl „Danke“ gesagt. Ich war sofort angetan, dass es kein Bitte gibt, das uns als Kinder immer aufgezwungen wurde zu sagen. Ich hasste es und man kann erkennen, dass sich viele Kinder damit schwer tun. Ja, weil es nicht in unserem Naturell, unserem Energiefeld liegt zu betteln. Wir bekommen das was wir wollen und danach bedanken wir uns. Wenn auch nicht gleich mit einem Wort, dennoch zeigen wir unsere Dankbarkeit mit einer Geste wie zum Beispiel mit einem Lächeln. Mir persönlich freut ein Lächeln mehr als ein „Danke“, das herausgepresst wird nur weil die Mama/Papa/Onkel/Tante/Opa/Oma/Nachbarin/... es so wollte. Schön wäre es, wenn man einem Kind erklärt welche Kraft das Wort „Danke“ hat, als das man sagt, dass sich das so gehört. Erst wenn ein Kind weiß, dass das Wort "Danke" ein Zauber für noch mehr Geschenke ist, dann wird es das gerne sagen.

Hört mal selber rein, wenn ihr „Bitte“ sagt und wenn ihr „Danke“ sagt. Welche Energie kommt auf?

Habt ihr schon mal von einem Bitte-Tagebuch gehört. Ich nicht. Wenn ich „Bitte“ sage, dann möchte ich etwas erbitten. Zurück zu den Kindern. Wenn Kinder etwas haben wollen, dann fragen sie danach. „Darf ich einen Schlecker haben?“ und dann werden sie ermahnt zu betteln indem sie ein „Bitte“ noch dranhängen sollen.
Sag dir mal beide Sätze laut vor.
„Darf ich einen Schlecker haben?“
„Darf ich einen Schlecker haben, bitte?“
Im 2. Satz komme ich mir wie ein Bettler vor, doch aus dem Gesellschaftsdenker kommt. „Aah. Es hat ‚Bitte‘ gesagt, na dann will es tatsächlich einen Schlecker.“
Klar schließlich hat  man sich erniedrigen lassen um zu etwas zu kommen. Genauso will es die Gesellschaft. Hierarchie. ‚Du musst dich schon erniedrigen um etwas zu bekommen, was ein reicherer/besserer/adeliger/gewiefterer/…. Mensch besitzt.‘
Doch der, der nicht „Bitte“ gesagt hat will den Schlecker genauso, hat es aber schwer in der Gesellschaft (Außenwelt) seinen Wunsch zu manifestieren.
OMG ist das kompliziert. Oder nein OMG wie kompliziert wurde unsere Gesellschaft nur.
Die Quelle braucht kein „Bitte“  Sie will dir auf deinem Weg helfen und gibt dir alles was du willst. Welche Anweisung sie braucht wird gleich klar. Nur noch einen Absatz.

Das Gegenteil von Bitte ist Danke.
Es hat viel Kraft, das durfte ich im April 2017 herausfinden. Ich führte damals ein Danke-Tagebuch und ihr glaubt nicht was mir da alles passiert ist. Es kamen immer mehr Ereignisse auf mich zu, wofür ich mich wieder bedanken konnte.
Schaut hier mal rein: April der Monat voller Dankbarkeit
Es gab dann noch viele andere Erlebnisse. Ich durfte einem jungen Mann das Leben retten, habe direkt vor mir ein Reh mit ihren 2 Kitz in Wald gesehen und noch viele Sachen, wofür ich mich bedanken durfte.

Aber wie mache ich nun der Quelle klar, dass ich Geld benötige ohne zu betteln? Wie kann ich etwas verlangen ohne zu bitten und mich dennoch dann dafür zu bedanken?

Zurück zum Kind, aber diesmal gehen wir anders an die Situation heran.
Das Kind fragt:
„Darf ich mir was von den Süßigkeiten auswählen?“
Komischerweise ist an dieser Frage nichts auszusetzen, obwohl kein „Bitte“ im Satz war. Denn das Kind hat ja noch nichts verlangt und schon ist der gesellschaftsdenkende Mensch in die Falle getappt und sagt „Ja. Mach nur.“
Das Kind: „Ich entscheide mich für den Schlecker.“ Nimmt ihn und lacht und zeigt seine Freude darüber. Vielleicht sagt es dann auch noch „Danke“ und die Welt ist vollkommen in Ordnung, obwohl kein Betteln verlangt wurde.
Habt ihr es auch erkannt?

Diese 2 Situation hat doch was von Leichtigkeit. Alle sind Glücklich. Es gibt keinen Zwang. Das Kind freut sich über den Schlecker und der Erwachsene über das glückliche Kind.

 
Jetzt zu deinem Wunsch.

Wenn du im Supermarkt vor einem Obst-Regal stehst, dann entscheidest du dich ob du eine Orange, Banane, Apfel oder/und Birne nehmen möchtest. Du fragst nicht, sondern du entscheidest dich für eine Birne und dir rinnt das Wasser im Mund zusammen, weil du dir vorstellst, wie es ist sie zu essen. An der Kasse bedankst du dich indem du Geld dafür hergibst.

Stell dir das Universum genauso vor. Ein riesengroßes Buffet. Alles ist in Überfluss vorhanden. Autos, Geld, Liebe, Kinder, Tiere, Küchen, Traumjobs, ……. . Du wählst aus, du entscheidest dich, freust dich darüber es benutzen zu dürfen und stellst dir schon mal vor, was du alles damit machen wirst und bedankst dich mit deinem Gefühl der Freude dafür.

Jetzt ist das Gefühl richtig angekommen und nun musst du nur noch auf Empfang schalten. So als ob du eine Bestellkarte ausgefüllt und per Post versendet hast. Obwohl du keine Empfangsbestätigung erhältst, da es analog geschah bist du dir sicher, dass du in den nächsten Tagen oder Wochen, deine Ware in Empfang nehmen kannst.
Dh. jetzt nichts verschlafen und die Augen offen halten. Nicht dass der Postbote an dir vorbeifährt und du noch länger warten musst.
Ich hoffe du verstehst die Metapher. Wenn nicht, dann muss ich noch einen Beitrag übers Empfangen schreiben. Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Vorerst mal viel Spaß beim Formulieren Eurer Wünsche.

Früher: „Ich wünsche mir Geld, damit es mir dann besser geht.“

Heute: „Ich entscheide mich Tag für Tag mehr Geld zu empfangen, weil ich mich liebe.“ oder "Ich wähle Wohlstand, weil ich mich liebe."

 
Eure
Edith

 

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Transformation Körperlicher und Geistiger Ausgleich


 
Fazit zur Transformation Teil 1-5

Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Transformation jede Menge Geld und Zeit eingespart hat.

Der Einkauf ohne Fleisch ist schon sehr billig, doch dann auch noch das Fasten. Heißt: es fällt das Frühstück und ev. auch die Jause weg. Somit habe ich Zeit und Geld für den Vormittag eingespart.
Meine 12mm-Frisur braucht kaum Pflege. Nach dem Duschen sind die kurzen Haare schnell von alleine trocken. Kein stylen mehr am Morgen und auch keinen Friseur. Das ist Zeit- und Geldersparnis. 1x im Monat werden die Haare geschoren, das braucht gerade mal 10 Minuten. Kein Friseur, denn diese Frisur hat auch mein Mann (nur mit 6 mm) und wir machen sie uns gegenseitig.
Ich hatte mich zwar kaum geschminkt, nur etwas die Augen, doch seit einigen Monaten mache ich auch dies nicht mehr. Ich bin am Morgen daher wahnsinnig schnell fertig.

Und es geht weiter mit der Transformation

Sport

2 Jahre besuchte ich nun ein Fitnessstudio um Krafttraining und Cardio zu machen. Ich war 3-5x die Woche dort, da ich den bezahlten Vertrag ausnutzen wollte und das nahm schon viel Zeit in Anspruch. Noch dazu dass ich 15Min mit dem Auto ins Gym benötigte. Dh. ½ Std. wird schon verfahren.
Ich beschloss den Vertrag nicht mehr zu verlängern und meine Geräte zu Hause wieder zu benutzen. Jetzt wo der Anfang gemacht war und der Schweinehund verschwunden ist, funktioniert es auch zu Hause wieder. 1x die Woche Krafttraining reicht um nicht die aufgebauten Muskeln zu verlieren. Ich habe eine Hantelbank mit Langhantel und 2 Paar Kurzhanteln, dann ein Ergometer (Rad), einen Crosstrainer und ein Rudergerät. Außerdem noch jede Menge CDs mit Übungen.

Ich genieße wieder meine Naturspaziergänge, die locker eine Stunde dauern. Die frische Luft tut dem Körper noch besser als Kraftsport in einem Gym, wo man die verbrauchte Luft einatmet, da wegen der Klimaanlagen keine Fenster geöffnet werden dürfen. 2 Jahre war ich schon nicht auf meiner geliebten Runde spazieren und ich merke, wie mir das gefehlt hatte. Vielleicht geht auch bald wieder das Laufen, dazu darf ich noch an meinem Schmerz vom Fersensporn arbeiten.
In der Zwischenzeit möchte ich wieder mehr schwimmen gehen. Ich habe noch 5 Karten vom Bad und als ehrenamtliche Mitarbeiterin vom Pflegeheim bekomme ich zukünftig auch noch eine Ermäßigung. Das Schwimmen möchte ich mit den Besuchen vom Pflegeheim gleich kombinieren, da die Gebäude nicht weit voneinander entfernt sind.
Früher war ich alle 3 Wochen im Heim und nun wo ich nicht mehr ins Gym gehe, werde ich alle 2 Wochen hingehen und die Bewohner besuchen. Die Dankbarkeit und das Lachen dieser Leute ist der schönste Lohn.

Haushalt einbauen

Also ich schaffe es tatsächlich wieder mich mehr den Haushalt zu widmen. Meist ging ich nach der Arbeit zum Sport und als ich nach Hause kam, war ich so erledigt, dass ich keinen Handgriff mehr schaffte. Jetzt mache ich einige Tätigkeiten wie zB Staubsaugen zum Aufwärmen und drücke anschließend die Gewichte oder ich gehe gleich nach der Arbeit eine Runde in der Natur um abzuschalten und habe somit gleich Cardio gemacht. Meine Lieblingssendung kann ich mir beim Radfahren oder am Crosstrainer ansehen und nach der Dusche gleich ins Nachtgewand.

Wenn ich zum Beispiel die Küchenfronten putze, dann mache ich dabei Kniebeugen um schön in Bewegung zu bleiben. Ich habe das Gefühl ich putze jetzt viel mehr und wechsle noch öfter die Bettwäsche und mein Wäschekorb ist nicht mehr so voll und trotzdem habe ich auch noch viel Zeit um meine Glücksschweinchen zu häkeln und zu lesen. Kaum zu glauben, dass ich in einem Jahr soviel Zeit eingespart habe.

 
Zeit für mich

Das eine Bedürfnis ist seinen Körper fit und gesund zu halten, das Andere seinem Geist die Zeit zu geben um die vielen Information zu verarbeiten.

Wir bekommen so viele Informationen über den ganzen Tag. Sei es in der Arbeit, im Internet oder durchs Fernsehen. Letzteres mache ich nur noch sehr ausgewählt. Ich sehen mir nur Sendungen an, die mich zum Lachen oder mich in meiner persönlich Weiterentwicklung weiterbringen. Die Werbepausen nutze ich um wegzuräumen oder Geschirrspüler aus- und einzuräumen oder um Zähne zu putzen. Das geht sich alles aus, denn so eine Werbepause kann schon bis zu 10 Minuten dauern.

Seit Jänner gönne ich mir täglich mindestens eine viertel Stunde um meine Selbsthypnose zu praktizieren. Damit habe ich auch meine Essgewohnheiten verändert.
Vorletztes Wochenende besuchte ich ein Seminar in Salzburg bei Roberto Antela Martinez über SHT und Hypnose und da lernte ich ein paar Techniken mehr um in die Selbstliebe zu kommen. Vieles ist im Alltag integrierbar, doch Ho oponopono (eine Technik aus Hawaii) benötigt 10 Minuten, somit erhöht sich meine Auszeit auf mindestens eine halbe Stunde. Jetzt habe ich ja die Zeit.

Noch so ein Thema: Seminare.
Ich brauche mir dafür keine Zeit zu nehmen, ich habe sie jetzt einfach. Da ich durch die vielen kleinen Zeitersparnissen ausgeglichener bin und besser planen kann.

 
Aufforderung

Wenn man mit seinem Leben nicht zufrieden ist, dann muss man es ändern. Es reicht nur eine Kleinigkeit – ein kleiner Schritt – und schon beginnt die Veränderung zu laufen. Das Zauberwort heißt "Bewegung" und wenn es nur ein Spaziergang ist, der einem Ideen bringt. Besser als dazusitzen in die Klotze zu schauen und womöglich dabei auch noch zu jammern. Und wenn es dann lauft, dann laufen lassen und nicht anhalten.

Also steh auf und fang an Dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Übernehme die Verantwortung.

In Liebe
Edith

Dienstag, 15. Oktober 2019

Transformation Teil 5 – Die äußere Verwandlung

Die letzten 6 Bilder sind von 2019. Die ersten 3 von 2018
Haare

Ich hatte Frisurentechnisch immer lange Haare. Nur einmal wurde es zu einer Kurzhaarfrisur, da meine Haare von einer zweifachen Dauerwelle kaputt waren. Doch mit der Frisur konnte ich mich nicht anfreunden, auch wenn ich Komplimente dafür bekam. Das war nicht ich. Es war mir zu konservativ. Zu brav und ich musste jeden Tag meine Haar stylen, da Struwwelpeter sonst einen Konkurrenten gehabt hätte.

Ich ließ sie also wieder wachsen.
Vor einem Jahr ließ ich mir wieder eine Dauerwelle machen und ich war glücklich mit dieser Frisur. Sie war wuschelig und wirkte frech. Doch sobald die Haare nur ein Stück wuchsen, fand ich meine Frisur wieder katastrophal. Ich konnte nicht sofort eine neue Welle machen lassen. Die Locken mussten zuerst komplett rauswachsen, denn mein Haar merkt sich jede Information, die es bekommt und zu viel davon verträgt es nicht. Es wird zu Stroh.
Dieses Jahr wollte ich aus eigenen Stücken mal kurze Haare und so kam es.
Ich ließ mir eine Welle machen und die Haare schneiden, nur leider sprangen meine Haare so arg und die Frisur wurde nicht ganz nach unserer Vorstellung (Friseur und meiner). Ich musste mir was Neues einfallen lassen. Ich bekam Komplimente, aber selbst nach 1 Woche war ich noch nicht glücklich damit. Ich pappte die Haare an den Seiten mit Haargel nach hinten, damit ich nicht das Gefühl hatte eine Puddelhaube auf zu haben und so auszusehen wie meine Mutter. Und sind wir uns mal ehrlich: „Wer will schon aussehen wie seine eigene Mutter?!“ ;-)  Das Gel in den Haaren ließ die Sommerhitze noch unerträglicher erscheinen, ich schwitzte und musste immer wieder nachstylen, was gar nicht mein Ding war und ist. Was Haare machen anbelangt, bin ich nämlich faul. Mega-Faul!
Einst traf ich eine Entscheidung. Geliebäugelt hatte ich schon lange damit, nur wusste ich nicht ob ich mutig genug dazu bin. Ich wollte das ganze Haar kurz geschoren haben. Eines Morgens wachte ich auf und rief meinen Friseur an und verlangte nach einem Termin für einen Undercut. Und so kam es. Ich bekam einen Undercut und das Haupthaar oben wurde auch nochmals gekürzt. Die Vorstufe quasi zur Fastglatze.
Mein Mann wurde dann dazu verdonnert mir den Undercut regelmäßig nachzurasieren. Das schaffte er auch.

Schließlich wuchsen die Locken raus und die Frisur fiel in sich zusammen. Das war dann der richtige Zeitpunkt für eine komplette 12mm –Rasur.

So extrem-kurze Haare haben den Vorteil, sie brauchen kaum Pflege. Meine Frisur sitzt sofort nach dem Aufstehen. Nach einer Dusche brauche ich nun nur noch 2x auf und ab gehen und schon sind sie trocken. Haarshampoo ist nicht mehr der Rede wert. Gel, Wachs, Festiger, Fönschaum, Haaröl, Balsam, ….. kam alles in die Tonne und brauchte ich nicht mehr nachkaufen. Fazit: Geld-, Platz- und jede Menge Zeitersparnis.

Reaktionen auf meine Frisur

Einig waren begeistert. Die Meisten fanden es mutig, nur vereinzelt wurde angedeutet, dass es ihnen nicht gefiel. Doch es gab auch Leute, die sich Sorgen um mich machten. Sie dachten, dass es mir nicht gut geht. Das ich an Krankheit oder gar an einer Depression leide. Da verstand ich was mit mutig gemeint war. Denn ich dachte vorerst auch darüber nach, ob ich mutig genug dafür bin. Aber Warum? Es ist das Getratsche der Leute, dass mit mir etwas nicht in Ordnung sein könnte.
Diese Annahme ist ein Glaubenssatz, der von den Medien gemacht ist.
Denn wenn eine Frau kurze Haare hat, dann ist es meist aus diesen Gründen, so verkauft es jedenfalls die Presse gerne.
Man nehme Britney Spears. Gut sie hatte „angeblich“ damals ein Alkoholproblem. Aber ist es so? Hat sie sich deswegen die Haare abrasiert oder wollte sie einfach mal was Neues ausprobieren? Warum wird eigentlich immer gleich über Menschen schlecht geurteilt nur weil sie etwas tun, was in der Gesellschaft nicht üblich ist? Wer will wirklich wissen, was in einem Menschen vorgeht als der Betroffene selber? Wer ist die Gesellschaft, die gerne urteilt und bewertet? Diese Gesellschaft ist in meinen Augen eine Vielzahl von Menschen, die vom System gleich gemacht wurde, damit sie schön gehorchen. Ich gebe zu, ich bin auch eine von den Manipulierten, doch ich versuche immer mehr auszubrechen aus diesem System und mich als besonderen Menschen wieder zu erkennen. Jeder von uns ist etwas Besonders, nur durch die Erziehung haben wir es vergessen und haben uns gleich machen lassen. Die staatlichen Schulen bilden immer noch alle gleich aus, obwohl jeder eine andere Begabung hat und dann wundern sie sich über die vielen Schulabbrecher.
So jetzt bin ich etwas abgeschweift von meiner persönlichen Veränderung. Obwohl es gehört auch dazu, es gehört zu meiner neuen Denkweise. So neu ist sie eigentlich nicht. Ich wusste immer schon, dass es mehr gibt, als man es uns klar machen wollte nur jetzt ist die Schwingung auf der Erde so hoch, sodass es immer mehr zum Vorschein kommt, wofür wir wirklich hier auf der Erde gelandet sind. Und 2020 wird die Energie auf der Erde nochmals verstärkt. Die Reise in die 5. Dimension hat bereits begonnen und es wird spannend.
Nochmals kurz zu meiner neuen Frisur.
Wenn ich mich in den Spiegel sehe, bin ich auch nicht überaus zufrieden. Die Locken vor einem Jahr haben mir besser gefallen. Aber dennoch möchte ich es nicht mehr ändern. Denn die Locken sind was Äußerliches und wenn ich in mich hinein blicke, dann erkenne ich, dass ich mich ohne den vielen Haaren viel besser fühle.
Schon dieses Wochenende erfahre ich mehr über Selbstliebe und ich bin überzeugt, dass mir dann auch mein Spiegelbild wieder gefallen wird.

Alkoholverzicht

Ich war kein Alkoholiker, doch so 1x die Woche ging ich mit meinem Mann gerne auf ein Bier oder zwei oder drei oder ….
Gut manchmal waren es viel zu viele und ich weiß, wenn ich einmal anfange, dann kann ich nicht aufhören. ;-)
Aber wer kennt ihn nicht? Den Tag danach? Da bin ich schlapp und es wird nichts mit Hausarbeit und Sport und somit wird ein ganzer Tag nur wegen eines Abends vergeudet.

Das sollte sich ändern und setzte dafür wieder die Selbsthypnose ein. Ich erklärte meinem Unterbewussten, dass Alkohol keinen Sinn macht. Seitdem habe ich gar kein Verlangen mehr danach, auch nicht nach einem anstrengenden Arbeitstag.

Nun trinke ich seit 4.8.2019 keinen Schluck Alkohol mehr und es geht mir überhaupt nicht ab.

Zähne

Im Frühjahr ist mir die Krone vom Schneidezahn rausgefallen und meine Zahnärztin meinte, sie kann ihn zwar wieder einsetzen, aber es ist keine Dauerlösung. Ich muss mich um einen neuen Ersatz umsehen. Sie schickte mich zu einem anderen Arzt, da sie keine Gebiss-Anpassungen mehr machte. Also vereinbarte ich einen Termin mit dem anderen Arzt und habe vor gleich viel mehr machen zu lassen. Ich möchte endlich mal ein schönes Lächeln habe. Meine Zähne sind ziemlich klein und außerdem hat jeder Zahn eine andere Farbe. Also kein Zahnpastalächeln. Das soll ich jetzt auch noch ändern.
Den 1. Teil habe ich geschafft. Meine hintere Zahnlücke ist nun weg. Ich habe das Gefühl ich habe ständig einen Kaugummi im Mund, denn so viele Zähne hatte ich schon Jahre nicht mehr. *lol*  Ich habe zwar ein Vorher-Nachher-Bild, aber ich weiß nicht ob ich so etwas zeigen soll. Ich zeige lieber später eines, wenn die vorderen Zähne gemacht sind. Dann kann ich Euch ein Zahnpastalächeln präsentieren. Doch das dauert noch, denn dazu muss ein Zahngezogen und dann bekomme ich für 3 Monate ein Provisorium, bis die Wunde verheilt ist.

Das war nun viel Äußerliches und beim nächsten mal – denn es geht weiter – erzähle ich wie ich in den Sport in mein Leben neu integrierte.

LG
Edith

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Transformation Teil 4 – über Fußschmerzen und Fasten


Fersensporn-Behandlung
Ein Kollege, der im Vorjahr Probleme mit dem Fersensporn hatte, meinte ich solle zur Stoßwellentherapie gehen, denn die habe ihm geholfen. Ich sagte, dass mir das zu teuer ist, denn voriges Jahr hatte ich bereits eine Sitzung um EUR 200,- und konnte keine Verbesserung feststellen, obwohl der Arzt meinte eine kleine Erleichterung müsste sofort erkennbar sein und dann bräuchte ich noch eine oder vielleicht sogar eine 3 Behandlung. Das wären dann insgesamt 1.200,- Eure gewesen, da ich das Problem an beiden Füßen habe. Mein Kollege erklärte mir den Weg, zu Therapie, die die Krankenkasse zahlt und schon hatte ich einen Termin. Auf das Vorgespräch musste ich zwar 1 Monat warten, doch bis jetzt half alles was lange dauerte. So meine Erfahrung.


Meine Beschwerden sind hauptsächlich morgens nach dem Aufstehen. Da ist es kaum möglich sofort loszurennen. Zurzeit stakse ich die ersten 10 Schritte wie ein Roboter, dann wird es wieder besser. Außer, wenn ich wieder  länger laufe (Shopping-Tag) kann es passieren, dass mir die Fersen so wehtun, sodass ich mich hinsetzen muss. Das kommt jetzt nicht mehr so heftig vor. Entweder habe ich mich schon an diesen Schmerz gewöhnt oder die Energie der GWA, die ich bei mir selber gemacht habe, hat geholfen. Oder es hilft das Barfußgehen, worauf ich mehr plädiere. Denn solange ich kein Schuhwerk trage, können sich meine Füße bewegen und die Fußsohle wird massiert. Trotzdem merke ich den Schmerz, sobald ich längere Zeit ruhig sitze. Doch möchte ich  wieder jederzeit laufen können.

Ich habe nun 3 Sitzungen hinter mir und leider kann ich noch keinen Unterschied entdecken. Der Arzt meinte, dass es 2 Monate nachwirken muss um dann zu entscheiden, ob wir weiter machen. Mein Kollege hatte damals 3x3 Behandlungen benötigt bis er komplett schmerzfrei war und wieder laufen gehen konnte.
Ich hoffe außerdem noch auf das Seminar bei Robert wo ich über Selbstheilungstechniken  erfahre und hoffentlich die Anwendung bei mir zu einem schnelleren Erfolg führt. Denn jetzt wo die nass-kalten Tage einsetzen trage ich wieder Schuhe. Zwar Baarfussschuhe, bei denen man auch alles durchspürt und viel Zehenfreiheit gegeben ist, aber es sind eben Schuhe und ich merke, dass ich am Morgen wieder stärker Schmerzen hatte als zuvor.

16/8 Fasten

Im GWA-Seminar wird empfohlen ½ Std. vor der Behandlung nichts zu essen. Auch Bahar Yilmaz (Energieexpertin und spirituelle Lehrerin) ist der Meinung die Energie besser zu spüren, wenn sie fastet. Sie isst nur 1x am Tag. Ich dachte warum nicht auch es einmal versuchen und machte mich über die verschiedenen Fastenmöglichkeiten im Netz schlau. Schon vor 2 Jahren hatte ich das 10-Fasten gemacht. Dh 1 Tage essen und 1 Tag fasten. Damals hatte ich es in erster Linie wegen der Gewichtsabnahme gemacht, wo sich nicht viel getan hat und ich hielt auch nur 2 Monate durch. Dies wollte ich nicht mehr. Denn ich wollte eine Methode finden, die für meinen Körper annehmbar und gesund ist und ich als Lebensgewohnheit ansehen kann. Ich fand die 16/8-Methode als eine gute und gesunde Variante, denn Frühstück war sowieso nie mein Ding, also ließ ich es weg und fing erst mittags zu Essen an. Meine letzte Mahlzeit durfte um 20:00 Uhr sein. In den letzten 3 Stunden der Fastenperiode kann sich mein Körper rein auf die Zellerneuerung konzentrieren, da nichts mehr zu verdauen da ist.

Also der 1. Tag war kein Problem. Wahrscheinlich hatte ich am Tag zuvor so viel gegessen, dass mein Körper noch lange davon zerren konnte.
Am nächsten Tag lief es schon schwieriger. Ich trank zwischendurch mal 1-2 Milchkaffee obwohl in der Fastenzeit nur Tee, schwarzer Kaffee und Wasser erlaubt ist. Meist trank ich nur einen Milchkaffee, aber der musste sein, denn damit übertauchte ich das leichte Hungergefühl. Nach 2 Wochen wollte ich schon aufgeben, da ich um 10:15 Uhr immer extremen Hunger hatte und es kaum noch bis 12 aushielt.
Dann entschied ich für mich die Fastenzeit zu kürzen. Ist ja gut, wenn man schon mal über längeren Zeitraum nichts isst und so nahm ich mir vor schon um 10:00 Uhr zu essen und dafür aber nicht mit Milchkaffee das Fasten zu brechen. Nur weil ich mir das erlaubte, wurde es dann 11:00 Uhr als der Hunger kam und später 12:00 und das alles ohne Zwischendurchkaffee.
Wenn ich beschäftigt bin, dann stellt sich auch kein Hungergefühl ein, erst wenn tatsächlich der Körper Hunger hat. Dann drückt der Magen so richtig. Ich habe entdeckt, dass der erste Hunger gar kein Hunger ist, denn nach einem Glas Wasser ist alles wieder in Ordnung. Magenknurren bedeutet dass der Magen nun geleert wird, aber nicht unbedingt, dass der Körper schon Hunger hat, denn der Darm ist mit der Verdauung noch nicht fertig. Heute schaffe ich es an manchen Tagen sogar bis 14:00 Uhr. Ist aber noch die Ausnahme.

Jetzt faste ich schon seit 6. Mai 2019 und es geht mir super damit. Ich bin fit und merke, auch dass ich stetig abnehme, obwohl ich auch Süßigkeiten und Knabbergebäck nasche. Ich muss mir ja die Zeit einteilen, denn ich habe max. 8 Std. und die ganzen 8 Stunden kann man eh nicht essen.
Ich esse um 12 Uhr, später vielleicht einen Kaffee und so zwischen 18 und 19 Uhr kommt der nächste Hunger. Da kann es auch mal Chips geben oder so. Ja warum nicht. Kurz vor 20:00 Uhr machte ich mir noch einen ¼ lt. Proteinshake und das war´s dann. Ich gehe ohne Hunger ins Bett. Sollte ich mal mit Hunger aufwachen, was schon lange nicht mehr der Fall ist, dann half mir ein Glas Wasser und ich spürte kein Verlangen mehr.
Eigentlich ist das auch das Prinzip des intuitiven Essen. Nur verstand ich es nicht meinen Hunger richtig zu deuten. Denn ich esse jetzt erst wenn ich wirklich körperlichen Hunger spüre und esse mich auch wirklich satt mit Dingen auf die ich gerade Lust habe. Ich kenne jetzt auch die Sättigung und fresse mich nicht mehr voll. Sättigung erkennt man erst, wenn man erst bei tatsächlichen Hunger isst. Davor sind die Gefühle verwirrend und geben eine falsche Deutung.

Außerdem entdeckte ich jede Menge Vorteile beim Fasten bzw. meiner intuitiven Essgewohnheit. Weniger einkaufen, weniger zubereiten, weniger Geschirr abwaschen und somit viel Geld- und Zeitersparnis.
Meine Arbeitsstelle liegt in der Pampa und es gibt gerade mal Snackautomaten mit viel Süßigkeiten und auch ein Bäcker kommt täglich vorbei. Die meisten Gebäcksorten vertrage ich nicht, sie machen mich müde. Also musste ich mir immer etwas zu Essen mitnehmen. Für die Jause um 9:00 Uhr und Mittagessen um 12:00 Uhr. Das waren die fixen Pausen. Mittwoch und Freitag arbeite ich Halbtags.
Jetzt brauche ich nur noch was für die Mittagspause und das sind meist Reste von zu Hause. Wenn ich sonst nichts habe, dann tut es auch ein Eiweiß-Shake. Dieser kommt vor allem am Mittwoch und am Freitag in Einsatz auf den Weg ins Gym. Fazit: Noch mehr Vorteile. Nicht viel mit in die Arbeit schleppen und schon gar nicht jeden Tag über Essen nachdenken.

Seit 30. September habe ich auf 17/7 umgestellt. Dh meine letzte Nahrung nehme ich gegen 19:00 Uhr zu mir und frühestens 12:00 wird wieder gegessen. Manchmal auch später.
Bald ist es ½ Jahr, dass ich diese Essgewohnheit habe und ich möchte es weitermachen, denn ich verspüre nur noch selten richtigen Hunger. Plötzlich dreht sich die Welt nicht mehr ums Essen, sondern ums Leben. Und keine Angst, dass ist keine Vorstufe zur Magersucht, denn wenn ich essen, dann esse ich gerne und das mit Genuss.

Jetzt fällt mir auch noch ein, dass ich im Teil 2 zum Thema Soft-Vegetarier  (LINK) noch einen Vorteil vergessen habe mitzuteilen.
Wohin mit den Essensreste? 
Wenn man fettes oder knorpeliges vom Fleisch entfernt, dann muss ich es ins Klo geben ‚Sondermüll‘  denn ich lebe am Land und wenn ich es da in den Kübel gebe kommen die Fliegen und verderben es, sodass es zu stinken anfängt. Auch auf die Essensreste legen die Fleischfliegen Ihrer Eier. Nicht so bei Gemüse. Diese kommen auf den Kompost oder vergrabe ich in die Erde und schon kann etwas Neues daraus entstehen.

Im Teil 1 habt ihr erfahren wie Hypnose mir den Startschuss zur Veränderung gab.
Teil 2 handelte von meiner Umstellung auf fleischloses Essen und …
… über meine neue Lebensaufgabe habe ich im Teil 3 erzählt.
Hier im Teil 4 berichtete ich Euch über das Fasten und
der Teil 5 handelt von Äußerlichkeiten. Heißt ich habe mich auch optisch verändert. Man darf gespannt sein.

LG
Edith

Freitag, 27. September 2019

Transformation Teil 3 - Wie ich meinem Leben eine neue Richtung gebe.


 

Neue Lebensaufgabe

 
Ich hatte eine Zeitlang eine Blockade zu Ämtern zu gehen. Ich hatte Angst vor Konfrontationen. Ich war zwar der Meinung immer gut vorbereitet zu sein, doch wenn man mich dann darauf hinweist, dass noch irgendein Stempel oder Formular fehlt, dann konnte ich nicht gut damit umgehen. Es war die Ablehnung, die mir zu schaffen machte. Außerdem hatte ich Angst, wenn es hieß, dafür fallen Gebühren an. Das war immer eine negative Überraschung, denn man findet kaum wo einen Gebührenkatalog, sodass man auch darauf vorbereitet wäre. Es waren Ängste, die kaum einer verstehen kann, der sie nicht selber hat.
Doch eines Tages war ich plötzlich von dieser Angst befreit. Ich stellte mich den Konfrontationen, die es dann gar nicht gab. Wenn mal eine Bestätigung fehlte, nahm ich es nicht persönlich und akzeptierte meine Unwissenheit.
So wechselte ich die Versicherung, was ich schon seit Jahren machen wollte und mir nicht erklären kann, warum es so lange gedauert hat. Ich löste Verträge auf - auch auf die Gefahr hinauf, dass ich Rechenschaft dafür ablegen müsste (die dann doch keiner verlangte).
Plötzlich begann mein Leben zu laufen.

Ich wollte mehr und suchte nach einer Heiler-Ausbildung, da mich das interessierte und wurde fündig.
Ich wurde durch das Netz über Videos, Social-Network und und und geführt und kam auf 2 interessante Dinge. Das erste war Roberto Antela Martinez, der gibt ein Wochenend-Seminar über Selbstheilungstechnik (kurz SHT) und Hypnose in Salzburg im Oktober. Es war März als ich mich anmeldete und um die Zeit zu überbrücken buchte ich in der Zwischenzeit ein weiteres Seminar. Geistige Wirbelsäulenaufrichtung  (kurz GWA) von Faheem Kenanoglu und im April hielt ich mein Zertifikat in den Händen und konnte mit der Tätigkeit auch schon Erfolge verzeichnen.
 

 
 
Mein Leben läuft.
 
Das heißt die Ahnen haben mich tatsächlich freigegeben und halten nicht mehr an meinen Füßen fest. Sie schmerzen auch nicht mehr so stark. Mit dem Restschmerz bin ich gerade in Therapie und werde im nächsten Teil darüber berichten.
Außerdem berichte ich darüber wie es mir beim 16/8 Fasten ergeht. Es ist eine weitere totale Veränderung in meinem Tagesablauf.
 
Aber nun wieder zurück zu meinem neuen Titel als ChiHealing-Practitioner.
Was für mich komplett neu ist, ist dass ich mich für die Energiearbeit selber anbiete. Ich getraue mich den Menschen mitzuteilen, dass ich mit Energie arbeite und damit etwas bei ihnen bewirken kann. Früher habe ich Erlerntes oder Fähigkeiten für mich behalten und gewartet bis ich es wirklich kann. Aber wie soll ich da je ans Ziel kommen, wenn ich niemanden habe wo ich meine Fähigkeiten üben kann. Jetzt ist es anders. Ich tu es einfach. Ich frage einfach ob ich helfen darf. Nie hätte ich das noch vor einem Jahr gemacht. Ich denke, dass mich die Ahnen vor Enttäuschungen bewahren wollten und mich deswegen festhielten. Wer weiß, vielleicht war ich in einem Vorleben eine erfolgreiche Heilerin und wurde als Hexe verbrannt? Sie wollten mich wahrscheinlich nur schützen.
Doch diesen Schutz brauche ich nun nicht mehr. Ich habe Ambitionen mich selbstständig zu machen. Ich möchte in Zukunft meine Arbeitszeit selber einteilen dürfen und diese nicht von einem Chef diktiert bekommen. Das ist mein Ziel. Ein Ziel, nachdem ich schon so lange gesucht habe. Jetzt habe ich eines worauf ich hinarbeiten kann. Auch wenn die genaue Richtung noch nicht feststeht. Aber Hauptsache ich kann anderen Menschen helfen. Denn das ist es was ich gerne tu.

 
Ich freue mich auch schon so gewaltig auf das Seminar mit Roberto, da lerne ich viel über Selbstliebe und dann bekomme ich mit Sicherheit auch das Vertrauen zu noch mehr Veränderung.
 
Buchempfehlung:
 
Bis dahin lese ich gerade ein Buch von Anke Evertz „Neun Tage Unendlichkeit“
Sie durfte eine außergewöhnliche Nahtoderfahrung machen und erfuhr, wie man sich als Seele hier auf Erden zurechtfinden kann. Wir haben die Macht uns alles zu Wünschen und wenn wir es geschehen lassen, dann werden wir die Manifestation des Wunsches erleben. Sie bringt einem bei, sich so anzunehmen wie man ist und das Leben im Hier und Jetzt zu leben. Wenn du gerade mit deiner Situation unzufrieden bist, dann plane nicht was du ändern kannst damit es dir in einem Monat oder Jahr gut geht, sondern denke nach was du jetzt in diesem Moment tun kannst, damit es dir besser geht. Im Job hilft mir zB schon, wenn ich mir eine Tasse Kaffee hole oder kurz vor die Türe gehe um Luft zu schnappen.
 
Meine  Erkenntnis:
Der Wunsch von einem anderen Leben kannst du immer haben und nachspüren. Der Tag zur Veränderung kommt von alleine, du musst dann nur zugreifen. Aber bis dahin lebe im Hier und Jetzt und mache aus jedem Moment deinen Moment, denn dann geht es dir Gut und dieses Gefühl wird weitertransportiert, sodass die geistige Welt weiter an deiner Wunschvorstellung arbeiten kann.
 
Mehr über Wunscherfüllung
 
Also das mit der Wunscherfüllung ist mein Steckenpferd. Es funktioniert immer.
Sobald du etwas auch nur nebenbei denkst bekommst du es. Leider achten wir viel zu wenig auf unsere Gedanken, denn nicht nur die schönen Seiten werden manifestiert.
Erst kürzlich wieder bei mir passiert.
 
Mein Kater hat sich das Gelenkt bei einer Zehe gebrochen, sodass amputiert werden musste. Ich versuchte herauszufinden, warum das passiert ist, ob ich mir je so etwas gedacht habe und kam nicht darauf. Erst als ich mit meiner Kollegin darüber sprach wie umständlich es ist zum Tierarzt zu fahren, da zur Zeit eine Umleitung eingerichtet worden ist……da fiel es mir plötzlich ein.
Ja .... es war mein Gedanke, der Schuld an dieser Situation war.
Vor Jahren hatte sich derselbe Kater dasselbe Bein 2fach gebrochen. Es geschah, als die Nachbarortschaft gesperrt war und wir eine lange Umleitung nehmen mussten um zur Tierärztin zu gelangen. Mir tat es für den Kater leid, dass er eine länger Autofahrt überstehen musste, als es sonst gewesen wäre.
Ende August, diesen Jahres sah ich eine Vorankündigung einer Baustelle die wieder eine Umleitung verursacht und der Weg zur Tierärztin wieder verlängert. Ich dachte da nebenbei „Na hoffentlich passiert nicht wieder was mit einer Katze“. Ich erkannt zwar damals sofort meinen Gedanken und sagte nur „Bitte nicht.“ Doch anstatt mich nochmals richtig mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen um wieder Freude hineinzubringen, habe ich ihn vergessen und somit ziehen lassen und das Schicksal nahm seinen Lauf. 1,5 Wochen musste mein Kater das Haus hüten und 5 Arztbesuche über sich ergehen lassen.
 
Mit Freude in die nächste Aufgabe
Eure Edith

 Nachtrag: Als ich den letzten Satz schrieb, dass mein Kater 1,5 Wochen zu Hause bleiben musste, war noch nicht sicher, ob es das auch war, da der Arzttermin noch ausstand. Und ich habe es so herbeigeschrieben. Er durfte wieder raus und hat es genossen. Ich bin so glücklich, denn somit habe auch ich wieder meine Freiheit.
 

Freitag, 20. September 2019

Transformation Teil 2 – Warum ich plötzlich kein Fleisch mehr esse.


Jetzt könnte der Eindruck entstehen, dass ich mich wegen meinem neuen Essverhalten verändert habe. Klar das macht schon viel mit einem, aber auch viel Heilung durfte geschehen.
 
Energetikerin

Am 25. Februar 2019 besuchte ich eine Energetikerin.
Mein Problem war und ist leider noch heute beidseitiger Fersensporn. Und kurz vor dem Termin habe ich mir beim Schnee schaufeln den inneren Meniskus am rechten Knie auch noch verletzt.
Sie entdeckte, dass Ahnen an meinen Füßen hängen, die mich hinderten meinen Weg zu gehen. Sie konnte diese Blockade lösen und meinte, dass ich es ab Mittwoch (also in 3 Tagen) merken sollte. Der Schmerz war teilweise ärger geworden und dann wieder normal, aber eben immer noch da.
Der Schmerz blieb, doch ich bemerkte, dass sich eine Blockade aufgelöst hat. Ich erkannte es erst Monate später, dass diese Sitzung der Grund für meine plötzliche Transformation war. Dazu mehr im Teil 3  Neue Lebensaufgabe

Im Teil 1  erzählte ich darüber wie Hypnose mein Essverhalten veränderte, doch das war noch nicht alles.
 

Ich wurde zum Soft-Vegetarier

Noch Tage bevor ich bei der Energetikerin war, surfte ich im Netz herum und stieß auf einen Video-Beitrag von Bahar Yilmaz, die über energetisches Essen sprach. Sie ist der Meinung, „Du bist was du isst.“ Also wenn ein Tier auf einen Schlachthof kommt, wo es nach Tod riecht, hat es Angst und diese Angst isst du mit.
Ich schaltete das Video gleich weg, denn ich wollte mir das Fleischessen nicht vermiesen. Schließlich schmeckt es ja. Doch es hatte sich in mein Hirn reingebrannt und wurde es nicht mehr los. Ich verdrängte es nur etwas.

Vor Weihnachten ließ ich einen Bioscan bei mir machen. Dieser ergab, dass mein Körper zu sauer ist.
Und die Energetikerin, bei der ich wegen meiner Fersen war, hatte es mir auch so nebenbei gesagt. Das war zwar nicht Thema, aber die Geistwelt meinte es sei wichtig um es mir mitzuteilen.

Ich schaute im Netz nach, welche Lebensmittel zu einem sauren Körper führen und an allererster Stelle stand das Fleisch.

Zur selben Zeit meiner Recherche befand sich mein Mann auf Kur (Gesundheitsvorsorge). Dort wollte er abnehmen und bekam eine Kost, die kaum Fleisch enthielt. Also wenn er es schafft, dann schaffe ich das auch. So mein Ziel.
Da gerade die Fastenzeit begann, nahm ich mir vor ab Aschermittwoch (6.3.19) kein Fleisch mehr zu essen. Zumindest für die Dauer der Fastenzeit.
Mein Mann meinte, dass 2 Wochen OK sind, aber dann werde ich ein großes Verlangen nach Fleisch haben. Doch er hatte Unrecht. Bis heute habe ich noch kein Fleisch gegessen und habe auch kein Bedürfnis danach.
Was mir dabei geholfen hat war die Selbsthypnose, die ich im Jänner in der 3. Hypnosesitzung verankert bekommen habe. Dh ich versetze mich selber in einen leichten Hypnoseschlaf und gebe meinem Unterbewussten bekannt, dass Fleisch mich nicht mehr interessiert und ich stattdessen lieber auf Gemüse stehe. Ich esse auch jetzt viel mehr Gemüse und mein Urin ist nun fast so klar wie Quellwasser. Auch habe ich gelesen, dass ein saurer Körper schlecht abnimmt. Also ein weiterer Vorteil kein Fleisch zu essen.

Aber die beste Auswirkung vom fleischlosen essen, war, dass diverse Ängste verschwanden. So eigenartige es klingt. Aber ich denke, dass ich mit dem Fleisch die Angst mitgegessen habe, sowie es Bahar in diesem Video (Werbung wg. Verlinkung) erklärt hatte.

Weitere Vorteile, die ich mit der Zeit feststellte.

Seitdem wir beim Wocheneinkauf Schinken, Wurst und Fleisch nur noch für meinen Mann und die Katzen kaufen geben wir erheblich weniger Geld für Essen aus. Man braucht nur mal 1kg Fleisch mit 1 kg Gemüse vergleichen, dann wisst ihr was ich meine und von beidem wird man satt.
Mein Kühlschrank ist durch das viele Gemüse schön bunt jetzt innen. ;-)

Außerdem macht Fleisch viel Schmutz in der Küche.
Zuerst nach dem Schneiden. Brett und Messer brauchen eine ordentliche Behandlung bei der Reinigung im Gegensatz wenn man nur Gemüse geschnitten hat, da würde schon ein kurzes Abspülen reichen. = Zeitersparnis
Eines Tages machte ich Fleisch- und Gemüselaibchen. Zuerst kam mein Gemüse dran  - hier verlief alles ruhig. Und dann das Fleisch. Das Fett spritze überall hin. Klar es war Fleischwasser ausgetreten und vermischte sich mit dem heißen Fett, sodass ich dann eine schöne Sauerei hatte und wieder länger putzen musste.
Ich liebe meinen Mann, doch in diesem Fall bin ich froh, dass er Monteur und somit von Montag bis Freitag unterwegs ist. 1x isst er mit mir vegetarisch und 1x  macht er sich sein Essen meist selber. Er kocht sehr gut. Leider sehr fleischlastig.

Ach ja. Ich sollte vielleicht noch erklären warum ich mich Soft-Vegetarier nenne.
Es ist so. Ich esse gerne Käse und achte nicht immer darauf mit welchen Lab dieser erzeugt wurde. In einer FB-Gruppe habe ich festgestellt, dass es da große Diskussionen gibt, denn es gibt so (Achtung Wortspiel) eingefleischte Vegetarier, die hierzu eine Intoleranz entwickelt haben, wenn jemand Käse isst und sich trotzdem als Vegetarier bezeichnet. Deswegen nenne ich mich Soft-Vegetarier. Außerdem kann es vorkommen (1-2 x im Jahr), dass ich doch Fleisch esse, wie zB mal Thunfisch-Salat. Dann mache ich es so wie die Indianer und entschuldige und bedanke mich bei dem Tier dafür, dass es mich nährt.

Ein Nachteil.
Nach den vielen Vorteilen von Zeit- und Geldersparnis gibt es auch noch ein Contra.
Der Nährwert. Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass ich an Eisenmangel litt und Fleisch ist nun mal ein großer Eisenlieferant. Jetzt nehme ich Eisen als Nahrungsergänzung und benötige 1-3 Kapseln im Monat davon. Denn ich schaffe es nicht so viel grünes Gemüse zu essen um meine Depot aufzufüllen.
Vor allem als Frau verliert man während der Menstruation viel Eisen und da brauch ich die Eisenkaps, sonst bin ich total energielos und könnte nur schlafen. Ein weiteres sichtbares Anzeichen für Eisenmangel ist ein heller Stuhl.

Ich konnte mich auch wieder erinnern, dass ich schon als Kind kein Fleisch wollte. Ich aß lieber Knödel mit Saft oder beim Schnitzel lieber die Panier und dazu den Kartoffelsalat. Doch es gab jeden Tag Fleisch und so wurde ich schließlich zum Fleischesser. Gemüse kam selten auf dem Tisch und wenn dann nur eingebrannt oder mit Rahm (würg). Vielleicht hatte ich auch instinktiv dann doch zum Fleisch gegriffen, da ich damals schon an Eisenmangel litt.

So das war nun mein Teil, wie ich zum  Soft-Vegetarier wurde.

 
Wie geht’s weiter?.

Teil 3 - Ich habe mich ausbilden lassen und praktiziere jetzt die geistige Wirbelsäulenaufrichtung.
Teil 4 – Was ich gegen die Schmerzen meines Fersensporns unternehme und wie es mir beim 16/8 – Fasten ergeht.
Teil 5 – Alkoholverzicht und was ich mit meinen Haaren angestellt habe. Eine totale Befreiung.

Nach den 5 Teilen geht es weiter:
Ich bekomme noch neue Zähne und besuche im Oktober ein SHT-Seminar, wo ich eine Technik zur Selbstliebe erlernen darf.
Also es wird noch spannend und ich freue mich auf mein neues Leben.

Macht es auch. Sucht Euer wahres Ich auf und lasst es in Erscheinung treten. Es macht echt Spaß.

LG
Edith

Donnerstag, 12. September 2019

Transformation Teil 1 – Hypnose änderte mein Essverhalten.


 
Ich nehme Euch mit auf eine Reise meiner Transformation die vor ca. 2 Jahren begonnen hat, doch seit Dezember 2018 ging es bei mir krass ab und daher habe ich beschlossen Euch davon zu erzählen.
Vorerst sind 5 Teile geplant, denn diese sind schon erlebt, doch im Oktober befinde ich mich wieder auf einem Seminare, wo ich Werkzeuge mitbekomme mit denen ich meinen Reise zum neuen Ich fortsetzen werde und da folgen sicher noch ein paar Berichte unter der Rubrik „Transformation“

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Jahrelang habe ich mir was vorgemacht und es nicht bemerkt. Habe das gemacht, was die Gesellschaft von mir verlangte, weil ich dachte es wäre richtig so. Jetzt weiß ich es besser. Ich bin am besten Weg zu meinem wahren Ich.

Der Beginn

Man ist zwar ständig im Wandel und das ist gut so. Ein Umdenken in mir fand vor ca. 2 Jahren mit intuitiven Essen statt. Es war ein wichtiger Schritt zu lernen seinem Körper zu vertrauen. Auch wenn ich es nicht ganz richtig gemacht habe, da ich schlussendlich zunahm anstatt abzunehmen, da ich schon genug Kilos auf den Rippen hatte. Doch ich habe gelernt, dass Süßes oder Knabbereien nichts Böses sind.
Ich lernte mich zu akzeptieren wie ich bin und habe gelernt mich trotz Übergewicht wohlzufühlen, indem ich mir weitere Anziehsachen besorgte. Leider fand ich in Übergrößen nie die Sachen, die mir gefallen. :-/  Trotzdem versuchte ich das Beste daraus zu machen. Ich genoss nach langer Diätkarriere wieder das Essen und fühlte mich richtig wohl dabei.

Hypnose

Als ich im Oktober bei 99 kg Körpergewicht angelangt war, war es soweit. Ich wollte eine figürliche Veränderung herbeiführen. Ich wollte wieder meine alten coolen Sachen tragen und nicht diese Fetzen in dunklen tristen Farben.
Sport alleine reichte nicht aus. Ich musste die Ernährung ändern, aber ohne mich zu kasteien, denn das wäre gegen den Grundsatz vom intuitiven Essen. In den Regeln des intuitiven Essen heißt es, „Iß sobald du Hunger spürst“ und das tat ich. Meinte ich damals, aber vielleicht hätte ich auch mal warten sollen um zu spüren ob es tatsächlich Hunger ist. „Iß was du willst.“ Gecheckt. „Langsam essen.“ Ups, ein Problem. Gelang kaum. „Hör auf, wenn du satt bist.“ Ja, klappte ganz gut. Doch manchmal waren die letzten 3 Bissen dann doch unnötig.
Ich merkte später, dass ich immer wieder Süßes brauchte sobald ich mit dem Essen fertig war. Ich war eigentlich schon statt, wo man laut intuitiven Essen auch mit dem Essen aufhören soll, doch da gab es ein Problem. Mein Kopf. Der hörte nicht auf zu denken und so kämpfte er solange  bis zumindest ein Stück Schokolade den Weg in meinem Mund fand. Wenn Kuchen da war, dann musste dieser vernascht werden.
Wie sollte ich diesen Heißhunger nur stoppen?

Da entdeckte ich beim Suchen nach spirituellen Themen im Internet auf einen Beitrag „Abnehmen mit Hypnose“ und wusste sofort „Das ist es.“ Ganz in meiner Nähe befindet sich auch ein Hypnotiseur, der genau das anbot. Ich fand seine Homepage und war schon überzeugt, sodass ich mir sofort einen Termin ausmachte. Ich musste fast 3 Monate warten, da er ziemlich ausgebucht war. In der Zwischenzeit habe ich mich auf 101kg hinaufgefuttert.

Was das intuitive Essen anbelangt waren wir (der Hypnotiseur und ich) auf derselben Wellenlänge, nur mein Unterbewusstes musste noch davon überzeugt werden. Ich verlangte in meiner 1. Sitzung, die am 12.12.2018 stattfand, dass ich diesen Heißhunger auf Süßes vor allem nach dem Essen wegbekommen und auch keine Erdnussflips oder Chips am Abend vor dem Fernseher essen möchte. Denn da waren alles Dinge, die mein Körper nie verlangte.
Noch am selben Abend bemerkte ich den Erfolg.
Gleich nach dem Essen, kam wieder der Gedanke etwas Süßes zu wollen, doch plötzlich sah ich eine Stopptafel, die meinem Unterbewussten während der Hypnose suggeriert wurde und dann kam der Gedanke. „Nein, das willst du ja gar nicht. Das ist nicht mehr wichtig.“
Das lief richtig Gut mein Gusto auf Süßes verschwand. Dann gingen wir zum Einkaufen. Schokolade und Kuchen interessierten mich nicht, aber Kekse lachten mich an und Schwupps waren sie auch schon in meinem Einkaufswagen und zu Hause beim Kaffee landeten sie schließlich in meinem Magen.
Eine Woche später hatte ich meine 2. Sitzung. Da ging es darum auch diese Ersatzdroge Kekse zu entfernen  und meinem Unterbewussten wurde gesagt, dass diese schon beim Einkaufen uninteressant sind und somit auch gar nicht gegessen werden wollten. Außerdem ging es in dieser Sitzung auch um langsames Essen. Ich gebe zu, das habe ich immer noch nicht ganz behirnt. Es ist zwar, meiner Meinung nach, schon besser geworden, doch bin ich immer noch schneller als mein Mann.
Die Kekse bin ich losgeworden. Und der Gedanke an etwas Süßen nach einem Essen verschwand nach 2 Wochen total. Ich denke heute nur selten an süßes und wenn der Gedanke stark wird, dann denke ich daran wie gut eine Paprika schmeckt und schon ist der Kuchen oder die Creme vergessen. Herrlich. Ich esse nur noch Süßes, wenn es als Kostprobe gedacht ist oder ca. einmal alle 6-8 Wochen zum Kaffee.
Ich hatte in den ersten 3 Monaten ca. 4 Kilo abgenommen. Wobei ich der Zahl nicht soviel Beachtung schenke, da ich auch Kraftsport mache und dort an Muskeln wieder zunehme und wie man weiß ist Muskelmasse schwerer als Fettmasse. Wenn ich mich im Spiegel betrachte und auf mein Gefühl achte, dann habe ich bereits mehr abgenommen.

Doch die Hypnos bewirkte noch mehr dazu mehr in einem weiteren Bericht.

Ich hoffe es interessiert Euch, wie man sich verändern kann. Und das hier war nur der Anfang. Es ging noch viel tiefer. Mein Wesen und mein äußeres haben sich verändert und das nur innerhalb einen halben Jahr.
Ihr dürft also auf die nächsten Teile der Transformation gespannt sein.

Eure
Edith