Freitag, 2. August 2019

Angst vor der Gesellschaft.




Wovor haben wir Angst?
Wir haben meist Angst vor der Zukunft.
Egal mit welcher Angst wir es zu tun haben.
Man hat Angst es könnte mir ja was körperlich oder seelisch passieren.
Gemeint ist hiermit wieder die Zukunft.
Aber warum ist das so?
Kennen wir die Zukunft?
Nein.
Also ist die Angst eigentlich unbegründet.

Ich spreche hier heute nicht von Panikattacken, die meist auch mit der Vergangenheit zu tun haben. Hat aber auch mit der Zukunft zu tun, denn man denkt es wird wieder passieren, was mir in der Vergangenheit passiert ist.
Wahrscheinlich gibt es auch noch einen Angstzustand, der damit nichts zu tun hat. Der aus irgendeinem Grund (Geburt, Vorleben,…) da ist ohne zu wissen warum man Angst hat.
Ich würde dich hierzu bitten dir eine professionelle Hilfe anzunehmen. Dies ist keine Schande. Dies ist nur der Start zu deinem tollen Leben hier auf Erden.
Hilfe anzunehmen, ist für viele auch wieder schwierig, weil sie Angst davor haben.  Es tun sich Gedanke auf wie: Was sagt das Umfeld, wenn ich zu einem Vogerldoktor gehe? Die halten mich doch für psychisch krank.
Ja. Mag sein. Doch muss man sich schämen, wenn man krank ist? Wie denkst du über einem der im Rollstuhl sitzt? Ist er deswegen jemand mit dem man sich nicht unterhalten sollte? Man macht sich oft viel zu viele Gedanken über die Anderen. Man zieht Vergleiche, obwohl man doch ein Unikat ist.
Bleib mal ganz bei Dir. Was willst du? Egal was Andere darüber denken. Was willst DU? Und dann handle danach.
Man erlebt einige Überraschungen. Denn das Umfeld ist gar nicht so böse, wie man dachte.
Es gibt Verständnis und die meisten sagen dann „Wau. Also ich hätte mich das nicht getraut.“ Das ist doch die schönste Anerkennung, die man bekommen kann.

Die Leute, die dann doch über dich schimpfen, lenken von ihrer eigenen Angst ab. Sie haben auch Bedürfnisse, die sie gerne ausüben wollen, doch sie haben Angst vor dem Getratsche. Eben genau davor, was sie gerade machen. Sie reflektieren ihr Inneres mit ihrem Getratsche und du darfst ihnen gerne zuhören, denn es geht nicht um dich persönlich, sondern um ihre eigene Angst.

Auch vor Hater im Netz solltest du keine Angst haben. Sie sind Neider oder haben keine Empathie. Dahinter steckt oft keine Absicht. Sie wissen es nicht besser. Sie kennen nur ihr eigenes verkorkstes Leben und können sich meist auch nicht vorstellen, wie es ist ein anderes eventuell schöneres Leben zu führen und bleiben in ihrer kleinen Welt verkrochen und schaffen es daher auch nicht sich ihre Wünsche zu erfüllen. Eigentlich ein Leben, das keiner von uns haben möchte. Daher soll man Hater lieben. Sie brauchen Liebe. Sie haben zu wenig davon und können daher nicht anders.
Ja, ich weiß es ist schwer seinen Feind zu lieben. Aber er ist kein Feind, er ist es, der Hilfe braucht. Das ist auch ein Lernprozess durch den wir gehen, wenn wir mehr Mut bekommen wollen.

Wie fühlt es sich an, das zu tun worauf du gerade Bock hast und das niemand in deinem Umfeld macht?
Hier meine Erfahrung:
Schon letzten Sommer sind mein Mann und ich nur Barfuß gegangen. Wir waren in St.Pölten und hatten unsere Schuhe im Auto gelassen. Es war toll. Nur der schwarze Granit auf einem Teil der Fußgängerzone war uns fast zu heiß.
Mit meinem Mann zusammen fühlte ich mich dabei gut. Denn ich war nicht allein, sollte ich mich durch Blicke unwohl fühlen. Wir gingen auch so essen und in Geschäfte. Es gab gar keine Reaktionen. Ja manche schauten auf unsere Füße, aber der Blick hatte keine Aussage. Es war als ob wir interessante Schuhe anhätten.
Erst in der nächsten kleineren Stadt wurden wir auf unsere nackten Füße angesprochen. Eine Verkäuferin sah dies und schmiss gleich ihre Schlapfen fort. Das war ein schönes Gefühl, die Leute von einer Geißelung zu befreien.

Es gibt nur vereinzelte Personen, die meinten, dass sie wegen der Steine nicht barfuß gehen könnten. Ich sage, dass ist eine Gewohnheitssache. Wir haben unsere Füße verweichlicht. Als Kinder sind wir gerne Barfuß gelaufen und hatten keine Probleme.
Immer und überall barfuß zu gehen ist anfangs etwas eigenartig, weil es ja sonst keiner macht. Ich mache es jetzt auch alleine. Man erwartet sich komische Blicke, doch die kommen nicht. Ja doch. Einmal hatte ich sie schon kassiert, doch ich musste in dieser Situation schmunzeln. Ich fand es irgendwie lustig, obwohl es traurig ist, wenn jemand ein Problem damit hat. In diesem Fall muss man sich klar machen, Er hat das Problem und nur er kann sich helfen um dieses Problem zu beseitigen. Wahrscheinlich ist er in seinem anerzogenen System gefangen und kann es nicht akzeptieren, dass sich ein anderer die Freiheit nimmt so zu sein wie er möchte.
Dies ist bei jeder außergewöhnlichen Aktion. Daher mache das, auf was du Lust hast und denke nicht darüber nach, was andere Denken. Du musst es nur einmal tun. Nur ein einziges mal und dann fühlst du dich freier und verstehst, dass man viel zu viel in einer Bewertung lebt.
Ich bewerte niemand mehr. Gut manchmal bewerte ich doch unbewusst. Von heut auf gleich kann man sich nicht ändern, aber es klappt immer besser ich bin der Überzeugung, dass man auch mich nicht mehr so viel bewertet. Auf Aktion folgt Reaktion. Das Gesetz der Anziehung gilt in jedem Bereich.

Als nächstes waren bei mir die Haare dran. Aber davon erzähle ich im Zuge einer Blogbeitragsreihe wie ich mich in einem Jahr transformiert habe. Das habe ich mir für nach dem Sommer vorgenommen.

So ich hoffe, dass ich dir etwas Mut gemacht habe, mal etwas Neues auszuprobieren.
Bin schon gespannt wie viele Barfüßer mir in Zukunft über den Weg laufen.

Eure Edith


Nachtrag 21.8.2019:
 
Mein Mann erzählte von einem tollen Erlebnis.
Er ging wie immer barfuß einkaufen. Ein kleiner Junge sah dies und schrie „Cool“. Zog sofort seine Schuhe und Socken aus und gab sie seinem Vater, dieser lies es zu. Allerdings wusste mein Mann nicht wie lange dies akzeptiert wurde, denn die Mutter war noch nicht dabei.

Man braucht keine Angst vor kalte Füße haben, denn wenn sie nicht zu starr in Schuhen eingepackt sind, dann dürfen sie sich frei bewegen und spüren alles auf dem Boden, wie eine Massage und das wiederrum wärmt die Füße. Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung, denn ich war immer ein Kaltfüßler und das mit einer empfindlichen Harnblase und nun bin ich auch im Winter mit Barfußschuhe (wg. Salz und Kiesel) unterwegs.

Hört auf euren Körper und euren Bauch und nicht auf euren Verstand, der falsch programmiert worden ist.

 

 

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